Vergleich

Was unterscheidet Parship und ElitePartner?

Parship und ElitePartner werden häufig in einem Atemzug genannt. Schließlich sind die beiden Portale die bekanntesten Anbieter für das Online-Dating, zumindest hierzulande. Außerdem sind sie gemeinsam Marktführer im deutschsprachigen Raum, was die Suche nach einem Partner im Internet betrifft. Doch einige Dinge unterscheiden die Plattformen trotz allem, und diese Aspekte werden sehr oft außer Acht gelassen. die Erfahrungen von singlely.net finden Sie hier.

1

Da wäre zunächst einmal die Anzahl der Mitglieder. Parship verfügt über rund 5,2 Millionen Mitglieder, während ElitePartner nur circa 3,8 Millionen Menschen zu seinen Mitgliedern zählen darf. Natürlich sind beides sehr hohe Zahlen, was den ein oder anderen dazu verleiten mag, den Unterschied für marginal zu erklären, aber fast 1,5 Millionen Menschen machen doch etwas aus. Allerdings können beide Plattformen mit Recht von sich behaupten, dass ihre Nutzer sehr aktiv sind – Singlely informiert da näher. So melden sich auf ElitePartner wöchentlich ungefähr 600.000 und auf Parship circa 750.000 Menschen an. Das bedeutet, dass sich jeder sechste bis jeder siebte Nutzer mindestens einmal in der Woche einloggt. Diese Aktivitätsraten mögen manchen Menschen eher niedrig erscheinen, das sind sie aber verglichen mit denen anderer Portale nicht. Aber auch hier liegt Parship vorne, da unter 750.000 aktiven Nutzern die Wahrscheinlichkeit, dass einer sehr gut zu einer anderen Person passt, schlicht höher ist als unter 600.000 aktiven Nutzern.

Aber auch die Zusammensetzung der Nutzer unterscheidet Parship und ElitePartner bis zu einem gewissen Grad. Beide Portale sind dafür bekannt, dass zu ihren Mitgliedern sehr viele Akademiker zählen. Bei Parship liegt der Anteil an Akademikern bei rund 50 Prozent, während er bei ElitePartner sogar bei 70 Prozent liegt. Das ist von den Betreibern von ElitePartner auch so gewollt, da sie in ihrer Werbung ganz klar postulieren, dass ElitePartner „für Akademiker und Singles mit Niveau“ gedacht sei. Doch das ist keine Eitelkeit, sondern dahinter steht ein Konzept. Dieses beruht darauf, dass symmetrische Beziehungen in der Regel für ihre Partner ein größeres Glück bedeuten als komplementäre. Eine symmetrische Beziehung ist eine Beziehung, in der kein Partner dem anderen auf einer bedeutenden Ebene unterlegen oder sogar von ihm abhängig ist. Die Partner sind einander ebenbürtig und stehen auf einer Stufe. So gibt es keine Machtgefälle, die ausgenutzt werden könnten und so zum Niedergang der Beziehung beitragen könnten. Mehr Infos unter http://www.singlely.net/beste-partnerboerse/. Nicht nur die Akademiker auf beiden Portalen sind gebildet, sondern auch der Rest der Nutzer gehört tendenziell eher gebildeteren Schichten an. Allerdings lässt sich bei Parship deutlich feststellen, dass die Nutzer unterschiedlicheren Schichten und Berufsgruppen etc. entstammen. Parship zeigt sich hier eher inklusiv, während ElitePartner einem potenziellen Nutzer die Anmeldung auch verweigert, wenn er nicht zur Zielgruppe gehört.

Beide Portale können mit guten Erfolgen für sich werben. Die Erfolgsquote liegt bei ElitePartner bei 42 und bei Parship bei 38 Prozent. Diese Erfolgsquoten unterscheiden sich nicht allzu sehr. Schließlich kann man auf beiden Portalen einen Partner finden. Man sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass ElitePartner dafür gedacht ist, gezielt nach einem sehr gebildeten Partner zu suchen, während man bei Parship Menschen aller Art als Partner finden kann. Aber das bleibt der persönlichen Vorliebe überlassen.